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Freitag, 25. September 2009

Aller Anfang ist schwer

Es wird Herbst, die Arbeit im Garten nimmt ab und da kam mir die Idee doch auch nen Blog zu starten wie so viele andern Leute auch. Möchte in diesem Blog einfach meine Erfahrungen neiderschreiben, in wie weit das dann interessant oder lesenswert ist wird wohl die Zeit zeigen. Erst einmal zu meiner Ausgangssituation, der Garten den ich, im besten falle kann man es wohl bewirtschaften nennen, ist 1000qm gross. Der Garten liegt im Großraum Linz, in einem Dorf mit 2500 Einwohner. Eine sehr bürgerliche Atmosphäre. So nun zu meinem Garten, arbeite nach den Prinzipien der Permakultur oder versuche in diese Richtung zu gehn. Vorhanden ist ein Altbaumbestand mit Äpfel Zwetschgen Kirschen und Nussbäumen. Leider sind die meisten dieser Bäume schon am Ende ihres Lebens angelangt und bringen keine guten Früchte mehr. Muss wohl mal einen Harten Schnitt durchführen und zumindest mal einen Baum, nämlich den Zwetschgenbaum fällen. Auch einer der Nussbäume wird wohl weichen müssen, durch die starke Neigung in Richtung Nachbargrundstück könnte er mal Stein des Anstoßes für einen Nachbarschaftsstreit werden. Spätestens wenn er mal umfällt. Jedoch möchte ich versuchen auch diesen Baum noch zu retten und durch einen radikalen Schnitt den Baum kompakter und nicht so windanfällig zu machen. Liefert wirklich erstklassige Nüsse, es würde mir das Herz bluten wenn ich ihn völlig entfernen müsste. Der Neubaumbestand den ich heuer gepflanzt habe besteht aus einem Mirabellenbaum und einem Feigenbaum, im Topf steht noch ein Olivenbaum und ein Ginko. Sobald ich für ausreichend Windschutz gesorgt habe werde ich auch den Olivenbaum auspflanzen, den Ginko sowieso aber das erste Jahr wird er im Topf verbringen. Da ich nun mein erstes Jahr als Gärtner schon fast beendet habe möchte ich einmal Resume ziehn. Also begonnen hat alles bei mir als ich mir so Gedanken über mein Leben gemacht habe, Irgendwie hat der Sinn gefehlt, jeden Tag zur Arbeit zu trotten, wieder nach Hause zu kommen Essen fernsehn und dann ab ins Bett, am Wochenende Arebit durch fernsehn ersetzen und abends mal mit Freunden losziehn. Das hat mich dann echt schon angekotzt. Ausserdem habe ich mir gedacht das die meisten Sachen die einem so im Supermarkt angeboten werden die Bezeichnung Nahrungsmittel ja schon fast nicht verdienen. Habe der Pharmaindustrie und den Ärzten geglaubt und immer brav alle Pillen geschluckt die verschrieben wurden. Nachträglich muss ich sagen, seit dem ich keine Medikamente mehr nehme, ausser im Notfall, bin ich nicht mal mehr halb so viel krank wie vorher. Woran mag das nur liegen? Letzten Winter dachte ich so bei mir, ich würde gerne den Garten bepflanzen. Blöd nur das im Winter nichts wächst. Habe mir dann einen anderen Weg gesucht meine Kreativität über den Winter auszuleben. Es wäre doch auch nicht blöd sich mit Möbeln selbst zu versorgen, habe ich mir gedacht. Gesagt getan, losgegangen ein bischen Werkzeug gekauft und ohne Vorkenntnisse angefangen zu tischlern, muss sagen danach bin ich fast süchtig geworden, im Winter bin ich nur in der Werkstatt und arbeite an neuen Sachen.